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03.12.2011: Bericht zum 9. Spieltag 2011/2012

Bericht zum 9. Spieltag 2011/2012

1. Mannschaft

TSG Kaiserslautern 1 - SG Ettlingen 1 - 5687:5632

Das letzte Spiel der Vorrunde 2011/2012 führte uns nach Kaiserslautern. Die Kaiserslauterner Mannschaft wurde von Sportwart Michael Müller dieses Jahr mit jungen Spielern erneuert, die sicherlich noch ihre Lernkurve brauchen und demzufolge noch nicht auf dem Level angelangt sind, den sie irgendwann mal zu leisten imstande sind. Deshalb war es einigermaßer schwer einzuschätzen, was diese Mannschaft zu leisten vermag und wir fuhren mit gemischten Gefühlen nach Kaiserslautern.

Im Startpaar stellten wir diesmal mit Marco Steinke und Rainer Grüneberg zwei erfahrene Spieler auf. Diese trafen auf Andreas Dietz und Sebastian Peter. Wir wussten, dass besonders Andreas Dietz ist immer wieder für ein Überraschung gut ist und wollten daher kein Risiko eingehen. Marco Steinke löste seine Aufgabe gegen Andreas Dietz hervorragend und ließ ihn in keiner Phase des Spiels an ihn herankommen und kontrollierte das Spiel gegen Andreas Dietz. Am Ende konnte er mit überragendem Spiel sehr gute 994 Kegel erzielen und Andreas Dietz, der auf 939 Kegel kam, wertvolle Kegel abnehmen. Auch Rainer Grüneberg kam von Anfang an gut ins Spiel und spielte auf hohem Niveau. Er konnte sein hohes Level halten und am Ende mit guten 968 Kegel abschließen. Damit hatte er Sebastian Peter mit 887 Kegel unter Kontrolle und konnte weitere wichtige Kegel zum Vorsprung beisteuern. Mit 1962 Kegel zum Spielbeginn führten wir gleich mit einem Vorsprung von 138 Kegel und konnten mit großer Sicherheit ins Mittelpaar wechseln.

Unser Mittelpaar, das diesmal aus Gerd Wolfring und Thomas Speck bestand, musste gegen Daniel Kudla und Andreas Nikiel bestehen. Unsere beiden Spieler begannen aber gleich schlecht und mussten sofort gut 50 Kegel auf die Gegner abgeben, auch die zweite Bahn brachte keine direkte Verbesserung, so dass unser Vorsprung schon um mehr als die Hälfte geschrumpft war. Dies waren keine guten Anzeichen, denn der Druck auf unsere Spieler nahm dadurch noch weiter zu. Allerdings drehte sich auf der dritten Bahn das Blatt, als Thomas Speck, der mit 438 Kegel wechselte und völlig unzufrieden mit seinem zerfahrenen Spiel war, plötzlich die Rille fand und befreit aufspielte. Nach 168 Volle ließ er 256 Kegel folgen, auch Gerd Wolfring konnte dadurch freier aufspielen und zog mit. Die letzte Bahn musste die Entscheidung bringen. Auch hier trieb Thomas Speck unsere beiden Spieler an und konnte mit 175 Kegel in die Vollen vorlegen, dem er noch 89 Räumen folgen ließ, was am Ende 264 Kegel und insgesamt starke 958 Kegel ergab. Gerd Wolfring zog mit und konnte mit 971 Kegel auch überzeugen. Daniel Kudla gab mit 936 Kegel 35 Kegel auf Gerd Wolfring ab. Thomas Speck musste Andreas Nikiel mit 967 Kegel ziehen lassen und gab am Ende 9 Kegel ab. Somit erhöhte sich unser Vorsprung auf 162 Kegel. Die Zuschauer waren verdutzt, konnten sie doch bei Thomas Speck mit 438 Kegel und 520 Kegel zwei Halbzeiten erleben, die nicht unterschiedlicher hätten sein können.

Unser Schlusspaar Christoph Wössner und Dieter Ockert bekam es mit Pascal Kappler und Christian Klaus auf Seiten der Buchenlocher zu tun. Sowohl Dieter Ockert als auch Christoph Wössner waren von Anfang an nicht darauf gefasst, dass die beiden Spieler aus KAiserlautern sofort mit großer Gegenwehr begannen und so schmolz unser Vorsprung von Bahn zu Bahn zusammen, nach der Halbzeit lagen wir plötzlich nur noch 55 Kegel in Front und die Gegner hatten 107 Kegel egalisiert. Dies lag auch daran, dass Christoph Wössner mit 413 Kegel überhaupt nich in sein Spiel fand. Auf der dritten Bahn steigerte er sich dann, aber es fuhr ihm dann in den Oberschenkel, was ihn zunehmend behinderte. Dies merkte auch Dieter Ockert, der ihn dann auffing und mit seinem Spiel unterstützte, so dass es nach der dritten Bahn bei 55 Kegel Vorsprung verblieb. Auf der vierten Bahn waren die Kaiserslauterner Spieler von der tollen Aufholjagd ausgepowert und konnten nichts mehr zulegen, so dass wir das Spiel nur noch nach Hause bringen mussten, was wir dann auch taten. Dieter Ockert steigerte sich noch auf 909 Kegel, musste damit aber Christian Klaus mit 979 Kegel ziehen lassen. Christoph Wössner konnte sich nach schwachem Auftakt noch auf 887 Kegel steigern, gab aber auf Pascal Kappler, der 924 Kegel erzielte, weitere 37 Kegel ab. Trotzdem konnten wir dieses wichtige Spiel mit 5687 Kegel zu 5632 Kegel gewinnen, der Lohn ist nun der 2. Tabellenplatz, da GW Pfaffengrund in Mutterstadt verloren hat.

Ein zweiter Tabellenplatz zum Ende der Vorrunde ist super und deutlich mehr, als der Sportwart vor Saisonbeginn vermuten konnte. Nun fahren wir zum letzten Spiel in diesem Jahr am Wochenende nach Frankfurt, wo der Tabellenletzte auf uns wartet, was aber sicherlich ein schweres Spiel werden dürfte, stehen doch die Mannen um Hartmut Rauch mit dem Rücken zur Wand und haben nichts zu verlieren.

Ergebnisse: Marco Steinke 994, Gerd Wolfring 971, Rainer Grüneberg 968, Thomas Speck 958, Dieter Ockert 909, Christoph Wössner 887

-> Spielbericht [31 KB]

Bilder zum 9. Spieltag 2011/2012

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2. Mannschaft

KV Liedolsheim 1 - SG Ettlingen 2 - 5813:5430

Am letzten Spieltag der Vorrunde mussten wir zum KV Liedolsheim 1 reisen. Wir wussten, dass die Trauben dort sehr hoch hängen, denn mit der Verstärkung durch Stefan Schneidawind vom SKC Victoria Bamberg haben sich die Liedolsheimer erneut enorm verstärkt und zählen zu den Top-Favoriten der Verbandsliga Männer.

Im Startpaar musste auf unserer Seite Siegmund Kull gegen Erik Schierstädt spielen, Markus Lauinger traf auf Marco Mergenthaler. Siegmund Kull fand während seiner 200 Wurf kein Mittel, um den bärenstark aufspielenden Erik Schierstädt zu halten und musste am Ende mit 943 Kegel zu 1020 Kegel die Segel streichen. Markus Lauinger konnte Marco Mergenthaler auf weiten Strecken des Spiels folgen, musste aber trotzdem mit 883 Kegel zu 906 Kegel einige Kegel abgeben. Soimit lagen wir nach dem Startpaar mit genau 100 Kegel zurück, was noch gut in Schlagdistanz lag.

Im Mittelpaar bekam es Nenad Elinger mit Stefan Schneidawind zu tun und staunte nicht schlecht, als dieser wie die Feuerwehr begann und dieses hohe Niveau sein ganzens Spiel über durchhalten konnte. Die 958 Kegel von Nenad Elinger verblassten förmlich neben den sagenhaften 1040 Kegel von Stefan Schneidawind. Marko Gasparac bekam es mit dem schwach aufspielenden Tomislav Nagy zu tun. Er konnte sich mit gutem Spiel absetzen und mit 915 Kegel zu 897 Kegel einige Kegel zurückholen. Trotzdem waren wir nach dem Mittelpaar schon aussichtslos 164 Kegel zurück, das Spiel war frühzeitig entschieden.

Im Schlusspaar spielte Jörg Böckle gegen Christian Will und Matthias Michalske gegen Marco Lutz. Es entwickelte sich zwischen Christian Will und Jörg Böckle ein spannender Kampf, den Christian Will letztendlich mit 897 Kegel zu 884 Kegel für sich entscheiden konnte. Auf der anderen Seite war ein ungleicher Kampf entbrannt, denn Matthias Michalske, blendend aufgelegt, spielte Marco Lutz mit 1026 Kegel zu 847 Kegel an die Wand und nahm ihm alleine 179 Kegel ab, mehr als alle anderen Spieler zusammen abgegeben hatten.

Am Ende erzielten wir mit 5430 Kegel kein schlechtes Ergebnis, hatten aber gegen das überragende Ergebnis von 5813 Kegel vom KV Liedolsheim keinerlei Chance, denn dieses Ergebnis ist selbst einer Verbandsliga nicht angemessen, sodern ist eher im Bereich der Bundesliga zu finden. Die Liedolsheimer hatten uns am diesem Tag regelrecht deklassiert und mit drei Ergebnissen über 1000 Kegel gezeigt, was auf den Bahnen möglich ist.

Am nächsten Spieltag müssen wir zum KSC 1981 Hockenheim, was ein weiteres schweres Spiel darstellt. Durch den Sieg von Ladenburg befinden wir uns nun auf einem Abstiegsplatz und müssen nun zusehen, dass wir in den nächsten Spielen unbedingt punkten, wollen wir nicht völlig den Anschluss verlieren.

Ergebnisse: Nenad Elinger 958, Siegmund Kull 943, Marko Gasparac 915, Jörg Böckle 884, Markus Lauinger 883, Marco Lutz 847

-> Spielbericht [47 KB]

3. Mannschaft

SKC Croatia Karlsruhe 1 - SG Ettlingen 3 - 5326:5304

Unser dritte Mannschaft musste zum SKC Croatia Karlsruhe 1 fahren und hatte sich gute Siegchancen ausgerechnet. Der Sportwart hatte die bestmögliche Aufstellung zur Verfügung, wusste aber um die Heimstärke der Karlsruher Mannschaft.

Im Startpaar begannen auf unserer Seite Hans-Peter Bergholz gegen Bruno Smoljanovic und Dumitru Mois gegen Ante Babic. Während Hans-Peter Bergholz gegen Bruno Smoljanovic einen schweren Stand hatte und mit 825 Kegel gegenüber 930 Kegel seines Gegners nach Beendigung seiner Partie nicht zufrieden sein konnte, spielte Dumitru Mois gegen Ante Babic fast gleichauf, mit 911 Kegel zu 918 Kegel trennten die beiden Spieler nur 7 Kegel. Aufgrund des desolaten Ergebnisses von Hans-Peter Bergholz lagen wir nach dem Startpaar mit 112 Kegel zurück.

Unser Mittelpaar mit Wilfried Lauterbach und Klaus Kübel musste gegen Pero Mijic und Niko Mijic antreten. Wilfried Lauterbach spielte sein sicheres Spiel während der 200 Wurf und wurde dafür am Ende mit 904 Kegel belohnt. Er nahm damit seinem Gegner wichtige 56 Kegel ab, da dieser nur auf 843 Kegel kam. Auch Klaus Kübel konnte gegen Niko Mijic punkten, er spielte mit 904 Kegel stark auf und nahm damit seinem Gegenüber 30 Kegel ab, der nur 874 Kegel erzielte. Am Ende trennten die beiden Mannschaften noch 26 Kegel, bevor es dann ins Schlusspaar ging.

Im Schlusspaar spielten Daniel Mackert und Christian Anderl gegen Jurica Jukic und Josip Josipovic. Daniel Mackert kämpfte mehr mit sich selbst und den Bahnen und vergaß darüber, zu treffen, denn mit 828 Kegel kann er sicher nicht zufrieden sein. Sein Gegner konnte mit 864 Kegel davonziehen. Christian Anderl spielte 200 Wurf auf hohem Niveau und kämpfte sich auf hervorragende 937 Kegel. Doch was spielte sein Gegner ? Jurica Jukic konnte Christian Anderl zwar nicht folgen, erzielte aber trotzdem 897 Kegel, was am Ende den Ausschlag für Croatia Karlsruhe bedeutete.

Mit 5304 Kegel zu 5326 Kegel verloren wir dieses Spiel denkbar knapp. Wenn man dazu noch die 25 Fehlwurf von Daniel Mackert und Hans-Peter Bergholz sieht, dann weiß man, wieviel Kegel wir eigentlich in Karlsruhe liegengelassen haben. Schade, aber nicht mehr zu ändern. Wir müssen uns nun auf das schwere Auswärtsspiel gegen HKO Young Stars Karlsruhe 2 konzentrieren, das am nächsten Wochenende stattfindet. Hier sollten wir uns neu konzentrieren, um die Punkte diesmal aus Karlsruhe mitzunehmen.

Ergebnisse: Christian Anderl 937, Dumitru Mois 911, Klaus Kübel 904, Wilfried Lauterbach 899, Daniel Mackert 828, Hans-Peter Bergholz 825

-> Spielbericht [54 KB]

4. Mannschaft

Gut Holz Ettlingen 1 - SG Ettlingen 4 - 2458:2424

Im letzten Vorrundenspiel der Spielrunde 2011/2012 trafen wir auf unsere Sportkameraden aus Ettlingen. Trotz aller freundschaftlichen Verbindungen wollten wir natürlich die Punkte mitnehmen. Dazu hatten wir eine gute Truppe zusammengestellt.

Im Startpaar begannen Siegfried Penski gegen Michael Hansmann und Hans Dingeldein gegen Roland Grün. Siegfried Penski, diesmal nicht ganz so glänzend aufgelegt wie die letzten Spiele, musste sich mit 399 Kegel ztufrieden geben. Er gab damit auf Michael Hansmann 12 Kegel ab, da dieser auf 411 Kegel kam. Hans Dingeldein kam diesmal überhaupt nicht mit den Bahnen zurecht und musste sich mit dünnen 361 Kegel begnügen. Sein Gegner, Roland Grün, blieb mit 387 Kegel noch in der Nähe. Trotzdem gingen weitere 26 Kegel verloren. Insgesamt waren wir damit nach dem Startpaar mit 38 Kegel im Rückstand.

Im Mittelpaar musste Bozo Putnik gegen Antonio Mazza spielen, Egon Weickenmeier spielte gegen Klaus Souici. Es entwickelte sich ein sopannender Kampf, Bozo Putnik blieb mit 414 Kegel an Antonio Mazza dran, der auf 415 Kegel kam. Egon Weickenmeier musste mit 424 Kegel gegen Klaus Souici, der auf 438 Kegel kam, ein kleines Minus hinnehmen. Somit steigerte sich der Rückstand auf 53 Kegel, was eine gewisse Vorentscheidung war.

Im Schlusspaar spielte Ivan Lovakovic gegen Roland Waizenegger und Hans-Peter Wössner gegen Andreas Müller. Ivan Lovakovic kam mit den Bahnen an diesem Tag leider nicht zurecht und musste sich mit 381 Kegel begnügen. Da Roland Waizenegger auch nur auf 395 Kegel kam, hielt sich der Rückstand in Grenzen. Allerdings lag nun die Last auf den Schultern von Hans-Peter Wössner, 67 Kegel aufholen zu müssen. Mit 445 Kegel schlug er sich super und konnte auf Andreas Müller mit 412 Kegel 33 Kegel zurückholen, was aber nicht für den Sieg reichte.

Mit 2424 Kegel zu 2458 Kegel mussten wir das Spiel unseren Sportkameraden überlassen. Zwei Ergebnisse unter 400 Kegel sind selbst in dieser Klasse zu wenig, um zu siegen. Nun geht es zum SSC Karlsruhe 2, was sicherlich auch ein schweres Spiel erwarten lässt.

Ergebnisse: Hans-Peter Wössner 445, Egon Weickenmeier 424, Bozo Putnik 414, Siegfried Penski 399, Ivan Lovakovic 381, Hans Dingeldein 361

-> Spielbericht [46 KB]