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23.01.2010: Bericht zum 13. Spieltag 2009/2010

Bericht zum 13. Spieltag 2009/2010

(C) N. Schmitz / PIXELIO

1. Mannschaft

KC Heros Freiburg 1 - SG Ettlingen 1 – 5525:5612

Unsere erste Mannschaft reiste ins südliche Freiburg, dem momentan Tabellenletzten. Wir wussten, dass die Freiburger unbedingt punkten mussten, wollten sie noch eine kleine Chance auf den Klassenerhalt haben. Deshalb nahmen wir das Spiel ernst. Die Sportwarte hatten im Vorfeld eine Umstellung der Mannschaft vorgenommen und die zweite Mannschaft durch Dieter Ockert verstärkt. Dafür kam Marco Gasparac in die erste Mannschaft. Wir wussten also im Vorfeld nicht, wie sich Marko Gasparac schlagen würde, erwarteten uns aber wichtige Impulse von ihm. Da wir über 6 Bahnen spielten, begannen auf unserer Seite Gerd Wolfring, Marko Gasparac und Rainer Grüneberg. Unsere Spieler kamen auch gleich gut ins Spiel und konnten Sich so einen leichten Vorteil verschaffen. Da aber Gerd Wolfring im Verlauf des Spiels durch eine vorangegangene Krankheit nicht zu seiner gewohnten Leistung fand, konnte dieser Ausfall durch Christoph Wössner und Rainer Grüneberg nicht kompensiert werden. Gerd Wolfring gab am Ende mit für ihn schlechten 892 Kegeln auf seinen direkten Gegenspieler 80 Kegel ab. Rainer Grüneberg, der mit 951 Kegeln ein gutes Resultat erzielte, konnte 4 Kegel auf seinen Gegenspieler aufholen. Marko Gasparac konnte mit sehr gutem Spiel 9 Kegel gutmachen und erzielte dabei 931 Kegel. So sah es vor dem Schlusspaar mit einem Rückstand von 67 Kegeln nicht danach aus, als würden wir die Punkte aus Freiburg entführen können. Aber unser Schlusspaar mit Christoph Wössner, Erhard Stritzke und Thomas Speck wollte sich nicht kampflos ergeben. Nach dem Start des Schlusspaares konnte man allerdings sehen, dass Christoph Wössner massive Probleme mit seinem Spiel hatte und dadurch mit sich und mit den Bahnen kämpfte. Er kam mit 401 Kegeln überhaupt nicht zurecht und musste seinen Gegner ziehen lassen. Nun lag die Last auf den Schultern von Erhard Stritzke und Thomas Speck. Beide kamen aber gleich von Anfang an hervorragend in ihr Spiel und wechselten beide mit knapp 500 Kegeln. Damit konnten wir die Hälfte des Rückstandes egalisieren, lagen aber immer noch zurück. Auf den letzten 100 Kugeln kamen dann alle 3 Spieler in ihr Spiel und konnten so den Freiburger Spielern davonziehen. Christoph Wössner steigerte sich noch auf 879 Kegel, musste aber seinen Gegenspieler mit 22 Kegel ziehen lassen. Erhard Stritzke, der noch auf gute 958 Kegel kam, konnte schon 54 Kegel auf seinen Gegenspieler aufholen. Thomas Speck, der mit Bahnen von 260 Kegel und 251 Kegel am Ende dann auf sehr gute 1001 Kegel kam, hatte die Gegenwehr des Gegners mit seinem an diesem Tag perfekten Abräumspiel (376) frühzeitig gebrochen und nahm dadurch seinem Gegner 122 Kegel ab, was letztendlich den am Ende noch deutlichen Sieg sicherte. So drehten wir das Spiel noch zu unseren Gunsten und konnten es mit 5612 Kegel zu 5525 Kegel sogar noch mit einem annehmbaren Ergebnis abschließen. Die Freiburger Spieler ließen natürlich die Köpfe hängen, hätten sie doch das Spiel leicht gewinnen können. Diese Niederlage lässt die Situation der Freiburger Mannschaft am Tabellenende nun fast aussichtslos werden. Wir hingegen können uns nach der Niederlage der Eppelheimer und Aschaffenburger Mannschaft etwas zurücklehnen, wurde doch dadurch erst einmal der 3. Platz gefestigt. Nun erwarten wir zuhause den KSV Kuhardt. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung sollte man zuhause aber gewinnen können und vielleicht sogar auf den 2. Platz aufrücken können.

Ergebnisse: Thomas Speck 1001, Erhard Stritzke 958, Rainer Grüneberg 951, Marko Gasparac 931, Gerd Wolfring 892, Christoph Wössner 879

2. Mannschaft

KV Liedolsheim 1 - SG Ettlingen 2 – 5532:5633

Unsere zweite Mannschaft musste nach Liedolsheim zum Tabellendritten fahren. Wir wussten allerdings im Vorfeld, dass der KV Liedolsheim seine zweite Mannschaft verstärken würde, um die Meisterschaft in der Bezirksliga zu erringen und rechneten uns daher im Vorfeld Chancen aus, das Spiel zu gewinnen. Um dies noch zu bekräftigen, nahmen die Sportwarte Dieter Ockert in die zweite Mannschaft, bevor er nach 13 Einsätzen endgültig festgespielt war und erhofften sich dadurch nochmals einen Schub für die Mannschaft. Im Startpaar starteten diesmal Nenad Elinger und Marco Steinke und wollten gleich den Grundstein für den Sieg legen. Allerdings wehrten sich die Gegner nach Kräften und so mussten sich unsere Spieler strecken, um überhaupt einen Vorsprung herauszuarbeiten. Nenad Elinger kam am Ende seiner Wurfserie auf 961 Kegel und konnte damit 44 Kegel gutmachen. Marco Steinke überspielte ihn knapp mit 967 Kegeln, hatte aber den stärksten Liedolsheimer Spieler mit 1002 Kegeln gegen sich und gab somit 35 Kegel ab. Somit gingen Siegmund Kull und Jörg Böckle mit 9 Kegeln Vorsprung im Rücken auf die Bahnen. Siegmund Kull spielte solide und überspielte mit 912 Kegeln die 900-Grenze nur knapp, konnte aber damit 7 Kegel gutmachen. Jörg Böckle hingegen kam in Abräumen nicht zurecht und kam mit 11 Fehlwürfen über für ihn schlechte 865 Kegel nicht hinaus. Er musste damit seinen Gegner mit 41 Kegel ziehen lassen. Damit lagen wir vor dem Schlusspaar mit 25 Kegeln im Rückstand und es schien, dass das Spiel nur noch schwer zu gewinnen sein würde. Aber mit Dieter Ockert und Jörg Schneidereit schickten wir unsere beiden besten Spieler auf die Bahnen, mit dem Auftrag, das Spiel für uns zu gewinnen. Und beide hielten sich daran und konnten Kegel für Kegel davonziehen und gingen am Schluss Kopf an Kopf durch die Ziellinie. Jörg Schneidereit konnte 962 Kegel für sich verbuchen und 40 Kegel gutmachen, Dieter Ockert lag mit 966 Kegel nur knapp vor ihm, konnte aber dank des schwachen Ergebnisses seines Gegners 86 Kegel gutmachen und damit den Sieg für uns sichern. Mit 5633 Kegel zu 5532 Kegel spielte die zweite Mannschaft sogar ein höheres Ergebnis als die erste Mannschaft und wichtige 2 Punkte auf der Habenseite verbuchen. Nun sind wir erst mal vier Punkte vor den Abstiegsrängen und erwarten im nächsten Heimspiel in 14 Tagen SG VK/13er Waldhof 1, die mit acht Punkten vier Punkte hinter uns in der Tabelle liegen. Mit einem Sieg könnten wir den Abstand auf 6 Punkte ausbauen, was bei 4 verbleibenden Spielen dann eine wichtige Vorentscheidung sein dürfte.

Ergebnisse: Marco Steinke 967, Dieter Ockert 966, Jörg Schneidereit 962, Nenad Elinger 961, Siegmund Kull 912, Jörg Böckle 865

3. Mannschaft

SKC Fortuna/Fidelitas Karlsruhe 1 - SG Ettlingen 3 – 5237:5260

Die dritte Mannschaft musste zum Tabellenletzten nach Karlsruhe reisen, war sich aber klar, dass das Spiel keineswegs schon gewonnen war, sondern erst nach 1200 gespielten Kugeln eine endgültige Entscheidung fallen würde, wer am Ende die Punkte bekommen würde. Wir stellten neben Dumitru Mois Josip Grguric in die Startreihe, um gleich von Anfang an Druck auf den Gegner zu erzeugen. Allerdings hatten wir die Rechnung ohne die Gastgeber gemacht, die sich tapfer wehrten und immer wieder selbst zum Angriff übergingen. Dumitru Mois spielte durchwachsen und kam dadurch nur zu 857 Kegeln und musste 56 Kegel auf seinen Gegenspieler abgeben. Auch Josip Grguric konnte sich mit 877 Kegeln nur 2 Kegel von seinem Gegner absetzen. Insgesamt spielte das Startpaar wenig effektiv und übergab dem Mittelpaar einen Rückstand von 54 Kegeln. Ivan Lovakovic und Markus Lauinger versuchten nun, möglichst viele Kegel vom Rückstand aufzuholen. Während Markus Lauinger mit sehr gutem und konzentriertem Spiel ein Top-Ergebnis von 922 Kegeln gelang und er seinem Gegner damit 77 Kegel abnehmen konnte, musste Ivan Lovakovic mit 833 Kegeln seinem Gegner wieder 35 Kegel überlassen. Vor dem Schlusspaar stand es also 12 Kegel Minus zu unseren Ungunsten. Nun lag es an Wilfried Lauterbach und Christian Anderl, das Spiel noch zu kippen und uns die wichtigen Punkte zu sichern. Beide spielten hochkonzentriert und konnten ihre Gegner unter Druck setzen. Allerdings konnte Christian Anderl mit 872 Kegel am Ende nicht verhindern, dass er auf seinen Gegenspieler 29 Kegel abgeben musste. Es lag also am Ende an Wilfried Lauterbach, die nötigen Kegel gutzumachen. Er kämpfte und verdankte es auch einem schlechten Ergebnis seines Gegners, dass er am Ende mit 899 Kegel entscheidende 64 Kegel aufholen konnte, die am Ende den Sieg mit 5260 Kegel zu 5237 Kegel sicherten. Damit konnten wir uns nun mit dem sechsten Sieg in Folge auf Rang fünf der Tabelle vorarbeiten und haben mit dem Abstieg nun wohl nichts mehr zu tun, da der Abstand momentan 10 Punkte bei noch fünf ausstehenden Spielen beträgt. Nun spielen wir in zwei Wochen zuhause gegen SKV VBK/Wolfartsweier 2, wo wir mit geschlossener Mannschaftsleistung gute Chancen auf den Sieg haben. Dies sollten wir nutzen, um uns weiter im Mittelfeld der Tabelle zu festigen.

Ergebnisse: Markus Lauinger 922, Wilfried Lauterbach 899, Josip Grguric 877, Christian Anderl 872, Dumitru Mois 857, Ivan Lovakovic 833

4. Mannschaft

Fidelio 49 Karlsruhe 1 - SG Ettlingen 4 - 2646:2481

Die vierte Mannschaft trat in der Badnerlandhalle Neureut gegen Fidelio Karlsruhe 2 an. Da die Bahnen dort für uns nicht einfach zu spielen sind, hatten wir von Anfang an gleich Respekt. Es begannen auf unserer Seite Bozo Putnik und Egon Weickenmeier. Während Egon Weickenmeier sein Spiel aufziehen konnte und mit 422 Kegel ein sauberes Ergebnis erzielen konnte, hatte es Bozo Putnik ungleich schwerer. Er kam nicht mit der Bahnanlage zurecht und so musste er sich am Ende seiner Wurfserie mit 382 Kegeln begnügen. Damit gab Egon 17 Kegel ab und Bozo gleich 60 Kegel, so dass unser Mittelpaar Philipp Dürr und Julian Biedermann mit 72 Kegeln Rückstand auf die Bahnen gehen musste. Beide Spieler kämpften um jeden Kegel. Julian Biedermann erzielte mit 411 Kegeln ein ordentliches Ergebnis, musste aber auf seinen Gegner 12 Kegel abgeben. Selbst Philipp Dürr mit 440 Kegeln gab noch 14 Kegel ab, so dass sich der Rückstand vor dem Schlusspaar auf 98 Kegel vergrößerte. Somit war ein Sieg trotz allem Optimismus relativ unrealistisch und in weite Ferne gerückt. Trotz der widrigen Vorzeichen wollten Thomas Fuchs und Klaus Kübel noch eine Ergebniskorrektur vornehmen, kamen aber beide nicht sonderlich gut mit den tückischen Bahnen zurecht und so blieb das Zählwerk für Klaus Kübel bei 408 Kegel stehen, womit er 52 Kegel abgab. Thomas Fuchs stand ihm diesmal mit 418 Kegeln in nichts nach und gab weitere 10 Kegel ab. Somit konnte kein Spieler von uns Kegel gutmachen und das Spiel endete damit verdient 2481 Kegel zu 2646 Kegel für Fidelio Karlsruhe 2. Mit dieser in dieser Höhe sehr deutlichen Niederlage rangieren wir nun im Mittelfeld der Tabelle, haben aber mit dem Abstieg nichts mehr zu tun. Am nächsten Spieltag kommt es nun zum Lokalderby gegen Gut Holz Ettlingen 1, wo wir beweisen können, ob wir unsere Heimbahnen siegreich bespielen können.

Ergebnisse: Philipp Dürr 440, Egon Weickenmeier 422, Thomas Fuchs 418, Julian Biedermann 411, Klaus Kübel 408, Bozo Putnik 382

5. Mannschaft

SKC Olympia 38/ESG Frankonia K’he 3 - SG Ettlingen 5 - 2418:2293

Unsere fünfte Mannschaft trat bei dem in der Tabelle vor uns liegenden Reserveteam von SKC Olympia 38/ESG Frankonia Karlsruhe 3 an. Da wir ausgerechnet an diesem Wochenende Mühe hatten, unsere Mannschaften alle zusammenzubekommen, konnte die fünfte Mannschaft leider nicht in stärkster Besetzung antreten. So starteten diesmal Adolf Frank und Mijo Damjanovic auf unserer Seite und waren bemüht, gleich für uns zu punkten. Adolf Frank steigerte sich am Ende auf gute 394 Kegel und musste damit 33 Kegel abgeben. Auf der anderen Seite hatte Mijo Damjanovic einen rabenschwarzen Tag erwischt und alles, was er versuchte, misslang total. Bedingt durch zwei katastrophale Abräumdurchgänge musste er am Ende mit für ihn unterirdischen 333 Kegel zufrieden sein und gab damit trotzdem nur 18 Kegel ab, da sein Gegenspieler auch nicht besser zurechtkam. Somit lag es am Mittelpaar mit Fritz Fligge und Hans-Peter Wössner, die Aufholjagd von 51 Kegeln zu starten. Allerdings misslang das Unterfangen, da Fritz Fligge trotz guter 394 Kegel 20 Kegel auf seinen Gegner abgab. Auch Hans-Peter Wössner, der diesmal nur auf 375 Kegel kam, gab weitere 19 kegel ab. Somit war es für das Schlusspaar ein schier unmenschliches Unterfangen, 90 Kegel aufzuholen. Henry Krey und Marco Lutz mühten sich zwar redlich, kamen aber auch nicht mit den schweren Bahnen zurecht. Henry Krey steigerte sich auf 403 Kegel, musste aber seinem Gegenüber zwei Kegel den Vortritt überlassen. Auch Marco Lutz war mit 394 Kegeln machtlos gegen seinen Gegner, der ihm mit 33 Kegeln davonzog. Am Ende wurden wir förmlich überrollt und verloren das Spiel überdeutlich mit 2293 Kegel zu 2418 Kegel. Nun stehen wir mitten im Abstiegskampf und müssen gegen Gut Holz Ettlingen 2 in 14 Tagen zuhause punkten, um nicht den Anschluss zu verlieren.

Ergebnisse: Henry Krey 403, Fritz Fligge 394, Adolf Frank 394, Marco Lutz 394, Hans-Peter Wössner 375, Mijo Damjanovic 333