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Historie

Chronik des Klubs SG Ettlingen

Chronik des Klubs SG KSG/A9/BKC Ettlingen

2008 Spielgemeinschaft der Klubs KSG Ettlingen und SG KSG/A9/BKC Ettlingen
2009 Zusammenschluss zur SG Ettlingen


Chronik des Klubs KSG Ettlingen

1970 Zusammenschluss Asphalt und Immer Dabei
1971 Meister der Bezirksliga - Aufstieg in die Landesliga
1972 Abstieg in die Bezirksliga
1977 Neueinteilung der Ligen
1980 Meister der Bezirksliga - Aufstieg in die Landesliga 2
1982 Abstieg in die Bezirksliga
1984 Meister der Bezirksliga - Aufstieg in die Landesliga 2
1985 Meister Landesliga 2 - Aufstieg in die Landesliga 1
1986 Meister Landesliga 1 - Aufstieg in die Badenliga
1987 Meister Badenliga - Aufstieg in die 2. Bundesliga verpasst
1993 Meister Badenliga - Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord
1994 Platz 3 2. Bundesliga
1995 Platz 6 2. Bundesliga
1996 Platz 7 2. Bundesliga
1997 Platz 2 2. Bundesliga
1998 Platz 1 2. Bundesliga - Aufstieg in die 1. Bundesliga
1999 Abstieg aus der 1. Bundesliga in die 2. Bundesliga Nord
2000 Platz 2 2. Bundesliga - Nord
2001 Platz 2 2. Bundesliga - Nord
2002 Platz 3 2. Bundesliga - Nord
2003 Platz 3 2. Bundesliga - Nord
2004 Platz 6 2. Bundesliga - Nord
2005 Meister 2. Bundesliga - Nord Aufstieg in die DCL
2006 DCL Platz 10 - und Abstieg in die BUNDESLIGA - WEST
2007 Platz 3 Bundesliga - West und Start in der 2. Bundesliga West Herren (durch Reform DKBC)
2008 Platz 9 in der 2. Bundesliga West Herren und Abstieg in die 3. Bundesliga West Herren

Der lange Weg nach oben.....

...begann, als wir uns 1970 im Gasthof „ Im Grünen Winkel “ trafen und aus den beiden Klubs „ Asphalt “ und „ Immer Dabei “ die „ Kegelsportgemeinschaft “ KSG Ettlingen
ins Leben riefen. Damals dachte noch keiner an das Zauberwort:

- B U N D E S L I G A -

Doch schon im ersten Jahr wurde die KSG Meister und überraschte bei den Aufstiegsspielen in Walldorf mit einem 2. Platz und dem damit verbundenen Aufstieg in die höchste badische Liga – wo wir uns leider nicht halten konnten. Es folgten einige Jahre in der Bezirksliga mit vielen Spielen in Freiburg, immer mit Platzierungen in der Spitzengruppe. Aber ausgerechnet 1977, im Jahr der Neueinteilung der Ligen, schafften wir den Sprung in die neue Landesliga nicht.

1980 war es dann so weit. Der Aufstieg gelang. Aber vor Beginn der neuen Runde verließen uns die drei Spitzenspieler Manfred Klein, Erich Disch und Fritz Fricke. Wir waren gezwungen, junge Spieler einzubauen, was jedoch voll daneben ging. Sie waren natürlich überfordert. 0 : 36 Punkte !!! Aber weder Frust noch schlecht Laune, sondern gestärkte Kameradschaft waren die Folge dieser „ Serie “. Und der Stern eines Christoph Widmann begann zu leuchten, der für einige Jahre unser Leistungsträger wurde.

1984 bot sich in Viernheim eine neue Chance, die Bezirksliga zu verlassen. Endlich konnten wir sie nutzen. Der Aufstieg in die 2. Landesliga gelang. Und nicht nur das !!
1985 schafften wir gleich mit einem Durchmarsch den weiteren Aufstieg in die

1. Landesliga. Nach drei Jahren in dieser Klasse erreichten wir 1988 den Aufstieg in die höchste badische Liga, der Badenliga. Und wieder gelang uns sensationell ein Durchmarsch, allen etablierten Favoriten zum Trotz. Wir wurden Meister und erreichten damit die verbundene Qualifikation für die Aufstiegsspiele zur 2. Bundesliga. Hoffnungsvoll fuhren wir nach Mutterstadt, um dort aus allen Träumen gerissen zu werden. Lange lagen wir an zweiter Stelle, welches zum Aufstieg berechtigt hätte, erreichten am Ende aber nur den undankbaren dritten Platz. Wir waren halt noch zu grün und unerfahren. Also weiter Badenliga

In denn folgenden Jahren tat sich einiges. Es kamen weitere junge, talentierte Spieler zu uns: Herbert Zimmermann, Jürgen Pelzl, Csaba Odri, Martin Schröpfer und Alex Zivkovic. Dafür musste Christoph Widmann, wegen einer schwerwiegenden Verletzung, mit dem Kegeln zu unser aller Bedauern aufhören. Es gelangen uns immer wieder gute Platzierungen. Nacheinander die Plätze 2, 3 und 4. Aber das große Ziel, die Meisterschaft, wollte einfach nicht mehr gelingen.


1992 stieß Erhard Stritzke mit der Empfehlung einer Deutschen Meisterschaft mit Rot Weiß Sandhausen, und der Erfahrung aus über 100 Bundesligaspielen zur KSG !.
Das versprach einiges. Aber das, was die Mannschaft dann daraus machte, war einfach spitze. Wir wurden überlegen, und mit großem Abstand, Badischer Meister. Der Höhepunkt kam dann in Nussloch, beim Aufstiegsspiel zur 2. Bundesliga. Trotz gewisser unguter Erinnerungen an das erste Scheitern gelang uns souverän die Verwirklichung des großen Traums. Mit großem Vorsprung vor Ffm – Ginnheim und den Favoriten Eppenbrunnn gelang endlich der ersehnte Aufstieg in die

2. B U N D E S L I G A

Wir konnten uns, im Gegensatz zu vielen Vorgängern, trotz bescheidener finanzieller Mittel, etablieren. Nach einem 3. und 6. Platz mussten wir1995 / 96 lange Zittern. Es gelang kein Auswärtssieg ! Jedes Heimspiel war ein Endspiel, und ein Klubrekord nach dem anderen war nötig, um am Ende gegen Aschaffenburg durch einen schwer erkämpften 5606 : 5513 Lp Erfolg das Ziel doch noch den Klassenerhalt zu sichern. Matchwinner war Kurt Schinka mit dem phantastischen Bahnrekord von 1020 Lp.
Mit einem Heimschnitt von 5478 erreichten wir trotzdem „ nur “ einen 7. Platz.

DIE LIGA WIRD IMMER STÄRKER

Dann der Schock ! Leistungsträger Kurt Schinka folgte dem Ruf der 1. Bundesliga nach Mutterstadt. Herbert Zimmermann und Ronni Weschenfelder gehen ausgerechnet nach Waldorf. Fast die komplette 1. Mannschaft weg !!

Sollte es so enden? Weiter 2. Liga, oder zurück in den Bezirk? Es waren hektische Wochen mit schlaflosen Nächten und vielen Diskussionen. Wir waren uns dann aber alle einig, der Vorstand und die Mehrheit der KSG`ler. ES MUSS WEITERGEHN

Obwohl das Ende der Wechselfrist nahte, wollten Anfangs die von uns angesprochen Spieler leider nicht zur KSG wechseln. Die Hektik nahm immer mehr zu. Dann doch
Noch die überraschende Wende zum Guten ( - der Keglergott hat die KSG noch nicht verlassen !! )

Nicht nur Ersatz wurde gefunden, sondern es gelang Spieler zu verpflichten, welche die Abgänge mehr als nur ersetzen konnten. Branko Burcul, ein kroatischer Spitzenspieler, der bis dahin für FH Eppelheim und München in der Bundesliga spielte. Walter Raik und Rainer Grüneberg, Nationalspieler der ehemaligen DDR, und nicht zuletzt Rückkehrer Alex Zickovic, Juniorenweltmeister und Einzel – Weltmeister 1995, fanden den Weg nach Ettlingen zur KSG. Unser Ziel war nun, in der Liga oben mitzuspielen und, unseren treuen Fans tolle Spiele zu zeigen.
Dies ist uns auch sehr gut gelungen mit der

Vizemeisterschaft 1996 / 97

Nach der „Zittersaison“ 1995 / 96 und dem erst im letzten Spiel, praktisch in letzter Sekunde, abgewendetem Abstieg, war die noch laufende Saison, für alle Beteiligten wesentlich „geruhsamer“! Als keines Fazit kann festgestellt werden, dass es sich letzten Endes als großes Glück für Ettlingen erwiesen hat, dass alles so gekommen ist. Der eigentlich ungewollte Abgang von 4 Spielern, der dazu führte, dass die 1. Mannschaft ein völlig neues Gesicht bekam, was ihr aber offensichtlich mehr als gut stand. Ohne Überheblichkeit darf festgestellt werden, auch wenn die Meisterschaft von Sandhausen sehr souverän war, mit einer in der jetzigen Formation, von Beginn an spielenden Mannschaft, auch die Meisterschaft für uns drin gewesen wäre. Als leistungsmäßiges Zugpferd, und
toller Sportkamerad, erwies sich hierbei Branko Burcul, der viele Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen musste, um für uns spielen zu können. Seine Verpflichtung hat sich als absoluter Glücksfall für Ettlingen herausgestellt. Aber der Blick ging nach vorne. Nach dem 2. Platz, hatte die neue Runde bei allen Beteiligten „ Lust auf mehr “ geweckt.

Um genau das zu erreichen, wollten wir die Voraussetzungen schaffen. Vorrangiges Ziel war dabei, die aktuelle Mannschaft zusammenzuhalten, und wenn möglich zu Verstärken. Aber dies war nur durch den Einsatz aller Klubmitglieder, Sponsoren, Gönnern, Freunden und Fans der KSG möglich. Sollte es gelingen, das Traumziel zu erreichen, wäre es eine phantastische Sache für den EKV, und unseren gesamten Bezirk. Darum sollte uns jeder im Bereich seiner Möglichkeiten so gut er kann unterstützen.
Da wir mehr wollten, mussten wir die Mannschaft für die Saison 1997 / 98 verstärken. Mit Jürgen Ludwig und Ante Pesut konnten wir zwei erfahrene und leistungsstarke Spieler verpflichten. Ludwig lag in der Schnittliste der 2. Buli. auf Rang 14, und Pesut war kroatischer Nationalspieler. Mit diesen beiden, war unsere Mannschaft noch leistungsstärker, und auch ausgeglichener besetzt. Nach der Vizemeisterschaft in der abgelaufenen Saison, strebten wir nun die Meisterschaft, und den damit verbundenen Aufstieg in die 1. Bundesliga an. Allerdings verließ uns Erhard Stritzke, in Richtung
Walldorf, zum stärksten Konkurrenten um die Meisterschaft.

D A N K E möchten wir allen an dieser Stelle sagen die uns unterstützt haben, und es hoffentlich auch weiter tun, egal ob als Sponsor, oder als stimmgewaltiger Fan auf der Tribüne. Nur durcheure Unterstützung, waren und sind wir in der Lage, tolle Leistungen zu erzielen

Saison 1997 / 98 - Meister der 2. Bundesliga Nord

Da sich die KSG – Mannschaft gleich zum Start beim Aufsteiger FFM Ginnheim einen bösen Ausrutscher erlaubte, konzentrierte sich alles auf die beiden Partien gegen den Mitkonkurrenten von Stolzer Kranz Walldorf.

Der Ernüchterung bei der Auftaktniederlage, folgte eine Serie von 16 Spielen
ohne Niederlage. Auch der Mitfavorit, Walldorf, konnte diese Serie nicht unterbrechen. Besonders die Rückrundenbegegnung, in Walldorf, ist bei allen Spielern und Anhängern bis heute in Erinnerung geblieben, da die zahlreich mitgereisten Fans der Mannschaft das Gefühl gaben, in des Gegners Halle ein Heimspiel auszutragen. Zum richtigen Zeitpunkt war die Mannschaft konzentriert und topfit. Das Spiel endete mit einem klaren Sieg für die KSG, und somit war eine Vorentscheidung um die Meisterschaft gefallen.

Erst am letzten Spieltag musste die Mannschaft in Lorsch wieder eine Niederlage einstecken. Doch die Meisterschaft war schon vorher entschieden, sodass der unbedingte Siegzwang weg war. Als Dank an die Spieler und die Mitglieder, wurde von Peter Baumgartner und Karl Anderl eine Meisterschaft organisiert, die mit so vielem Positiven gespickt war, dass die Anwesenden vom bisher schönsten Tag seit bestehen der KSG Ettlingen sprachen

1. B U N D E S L I G A - Ein Traum wurde Wirklichkeit -

Verkorkste Premiere 1. Bundesliga Saison 1998 / 1999

Der Klassenerhalt war nach Startproblemen nicht mehr zu schaffen !

Sofort nach Abschluss der abgelaufenen Saison, mit der Meisterschaft der 2. Bundesliga Nord und dem damit verbundenen Aufstieg in die 1. Bundesliga, begannen die Verantwortlichen der KSG mit der Planung für die neue Saison. Alle waren sich darüber im klaren, dass die sportlichen und finanziellen Anforderungen in der 1. Bundesliga erheblich höher sind. Da die zur Verfügung stehenden geldlichen Mittel sich schon bisher in bescheidenen Grenzen bewegten, war eine Verstärkung für die neue Saison nicht möglich.
Die Aufstiegsmannschaft mit den Spielern:

Branko Burcul - Rainer Grüneberg - Jürgen Ludwig - Ante Pesut - Walter Raik - Alexander Zivkovic - Sören Busse.

vertrat die KSG Ettlingen auch in der höchsten deutschen Spielklasse.

Der an den Beginn gesetzte 10. Spieltag, bescherte der KSG eine Reise zum mehrfachen Deutschen Meister, Viktoria Bamberg. Diese Reise endete erwartungsgemäß mit einer klaren Niederlage. Aber auch das erste Heimspiel, trotz fantastischer 1080 Lp und neuem Bahnrekord von Branko Burcul, konnte nicht gewonnen werden. In Ulm und Mörfelden musste weiter Lehrgeld gezahlt werden, und auch Berlin war keine Reise wert. Sichere 2 Punkte wurden hier förmlich verschenkt. 57 Holz Vorsprung reichten dem Schlusspaar Burcul / Ludwig nicht aus, um die ersten 2 Punkte mit ins Badische zu nehmen. Niederlage mit 13 Holz - 5383 : 5370. Im siebten Spiel der erste Sieg. 5599 : 5370 über SpVgg Weiden. Aber das war es auch schon gewesen. Selbst gewinnbare Spiele konnte man einfach nicht nach Hause fahren

Ade 1. Liga - Wir kommen hoffentlich wieder

Trotzdem gab es auch Höhepunkte in einer Saison, die nicht nach Wunsch lief

Einzelergebnisse:

Branko Burcul 1080 Holz 1. Spieltag in Ettlingen
Rainer Grüneberg 990 Holz 2. Spieltag in Ulm
Ante Pesut 990 Holz 5. Spieltag in Ettlingen
Branko Burcul 1013 Holz 7. Spieltag in Regensburg
Ante Pesut 1017 Holz 9. Spieltag in Sandhausen
Branko Burcul 1009 Holz 12. Spieltag in München
Walter Raik 998 Holz 18. Spieltag in Ettlingen
Ante Pesut 1010 Holz 19. Spieltag in Plankstadt
Jürgen Ludwig 997 Holz 20. Spieltag in Ettlingen

Mannschaftsergebnisse:

5697 Holz in Ettlingen gegen Altmünchen München
5710 Holz in Ettlingen gegen VK Eppelheim
5698 Holz in Ettlingen gegen SKC Staffelstein

Bestes Auswärtsergebnis:

5679 Holz in Mörfelden


Chronik des Klubs SG Ettlingen

2009 Spielgemeinschaft aus KSG Ettlingen und Alle Neune/BKC Ettlingen

Sportliche Erfolge

2010 3. Platz in der 2. Bundesliga West Herren
2011 4. Platz in der 2. Bundesliga West Herren
2012 1. Platz in der 2. Bundesliga West Männer und Aufstieg in die Bundesliga

Chronik des Klubs SG Alle Neune/BKC Ettlingen

1951 Gründung des KLubs Alle Neune Ettlingen
1991 Fusion mit BKC Albtal Ettlingen
2008 Spielgemeinschaft mit KSG Ettlingen
2009 Zusammenschluss mit KSG Ettlingen

Sportliche Erfolge

1964 Mittelbadische Oberliga
1965 Mittelbadische Oberliga
1966 Abstieg in die Kreisliga
1967 Kreisliga
1968 Kreisliga
1969 Kreisliga
1970 Kreisliga
1971 Kreisliga
1972 Kreisliga
1973 Kreisliga
1974 Kreisliga
1975 Kreisliga
1976 Aufstieg Bezirksliga
1977 Aufstieg Landesliga
1978 Landesliga
1979 Landesliga
1980 Abstieg in die Landesliga 2
1981 Landesliga 2
1982 Abstieg in die Bezirksliga A
1983 Bezirksliga A
1984 Bezirksliga A
1985 Bezirksliga A
1986 Bezirksliga A
1987 Bezirksliga A
1988 Aufstieg in die Landesliga 2
1989 Landesliga 2
1990 Landesliga 2
1991 Aufstieg in die Landesliga 1
1992 Aufstieg in die Verbandsliga
1993 Abstieg in die Landesliga 1
1994 Aufstieg in die Verbandsliga
1995 Abstieg in die Landesliga 1
1996 Aufstieg in die Verbandsliga
1997 Abstieg in die Landesliga 1
1998 Aufstieg in die Verbandsliga
1999 Abstieg in die Landesliga 1
2000 Aufstieg in die Verbandsliga
2001 Abstieg in die Landesliga 1
2002 Landesliga 1
2003 Aufstieg in die Verbandsliga
2004 Verbandsliga
2005 Verbandsliga
2006 Verbandsliga
2007 Verbandsliga