1. Mannschaft
GW Pfaffengrund 1 - SG Ettlingen 1 - 5529:5510
Der 7. Spieltag führte uns nach Pfaffengrund, wo wir auf den Aufsteiger der 3. Bundesliga West Männer trafen. Die Spieler um Kai Münch sind keine Unbekannten, so dass wir wussten, was uns in Pfaffengrund erwarten würde. Wir wussten, dass wir uns keinen Ausrutscher erlauben würden dürfen, um dort eine Chance zu haben. Da sich vor dem Spiel vier Spieler mit einem grippalen Infekt beim Sportwart meldeten, standen die Zeichen für einen Sieg noch schlechter als vorher erhofft.
Im Startpaar begannen Gerd Wolfring und Christoph Wössner gegen Ralph Müller und Timo Stadler. Gerd Wolfring, deutlich von einer Grippe gezeichnet, fand gleich gut ins Spiel, hatte aber gegen Ralph Müller einen schweren Stand. BEide Spieler schenkten sich nichts und am Ende konnte Gerd Wolfring mit 919 Kegel dominieren, da Ralph Müller nur auf 901 Kegel kam. Christoph Wössner bekam es mit einem blendend aufgelegten Timo Stadler zu tun, der mit über 500 Kegel begann und sich gleich merklich absetzte. Christoph Wössner konnte aber noch zulegen und kam am Ende auf tolle 940 Kegel und ließ damit Timo Stadler nicht allzuweit einteilen, da dieser am Ende abbaute und nur noch auf 958 Kegel kam. So stand nach dem Startpaar ein Unentschieden auf der Anzeigentafel, die Startpaarung egalisierte sich also.
Im Mittelpaar spielte dann Thomas Speck gegen Willi Redlin und Marco Steinke gegen Uwe Ströder. Thomas Speck konnte Willi Redlin 100 Wurf lang in Schach halten, baute dann aber aufgrund einer noch in den Knochen sitzenden Grippe stark ab und rettete sich mit 901 Kegel gerade noch knapp über die 900 Kegel. Willi Redlin, der sich leider während seines Spiels desöfteren nicht sehr sportlich verhielt und sich lautstark über die "schlechten" Bahnen beschwerte, nutzte diese Schwäche gnadenlos aus und konnte mit 927 Kegel für seine Mannschaft wichtige Kegel aufholen. Marco Steinke, der drei Bahnen lang tadellos spielte, wurde vom Pech verfolgt, da auf der letzten Bahn 13 Wurf vor Ende eine alte Verletzung wieder aufbrach, so dass er mit den letzten 13 Wurf nur noch 18 Kegel zu Fall brachte und am Ende mit 878 Kegel deutlich unter seinen Möglichkeiten blieb. Uwe Ströder wurde auf Seiten von GW Pfaffengrund nach der 86. Kugel durch Matthias Rein ersetzt. Zusammen kamen die beiden Spieler auf 844 Kegel, so dass wir sogar nioch einige Kegel gutmachen konnten. Somit ging das Mittelpaar mit 8 Kegel Vorsprung von den Bahnen.
Im Schlusspaar musste dann Rainer Grüneberg gegen Kai Münch und Dieter Ockert gegen Jens Bachert ran. Dass dies ein schweres Duell werden würde, war allen Spielern klar, spielt doch mit Kai Münch einer der besten Spieler der Liga auf Seiten von GW Pfaffengrund. Aber unsere Spieler zeigten keine Angst und begannen stark, so dass es zur Hälfte des Schlusspaares wenige Kegel im Plus zu unseren Gunsten stand. Auf der dritten Bahn hatte Jens Bachert ins Volle ein Blackout, spielte nur 121 Kegel, konnte dann aber ins Abräumen Bilder abräumen, gegen die wir kein Gegenmittel hatten. Somit mussten wir anstatt Hoffnung auf eine Führung plötzlich ein Minus von 15 Kegel hinnehmen. Zudem kam jetzt Kai Münch immer stärker ins Spiel und legte mit weit über 500 Kegel auf den letzten 100 Wurf den Grundstein für den Sieg, den die Pfaffengründer mit deutlich mehr Glück in den Anwürfen clever nach Hause brachten. Dieter Ockert konnte mit 950 Kegel zwar das beste Ergebnis auf unserer Seite erzielen, Jens Bachert hielt aber mit 911 Kegel dagegen. Rainer Grüneberg, wie so oft in letzter Zeit in seinen Anwürfen ohne Glück, musste trotz 922 Kegel Kai Münch ziehen lassen, der mit 988 Kegel seine Mannschaft auf die Siegerstraße brachte bzw. auf der Siegerstraße hielt. Somit mussten wir wieder ein Spiel mit 5529 Kegel zu 5510 Kegel dem Gegner glücklich überlassen, da uns Verletzungen, Erkrankungen und Pech dieses Spiel über begleitet haben.
Drei Faktoren fehlen uns derzeit auswärts: Cleverness, Glück und Gelassenheit. Unsere Anwürfe bringen zur Zeit meist keine Neuner, sondern schwer zu räumende Bilder, während der Gegner meist mit 2-3 Neunern ins Abräumen davonzieht. Außerdem sind wir momentan nicht in der Lage, Spiele zu kontrollieren, sondern lassen uns zu oft vom Gegner das Spiel aufzwängen. Somit haben wir zur Zeit eben nicht das nötige Quentchen Glück, solche engen Spiele zu gewinnen, sondern verlieren auf der Ziellinie den Faden und das Spiel. Dies ist ärgerlich, könnten wir uns doch mit solchen Siegen frühzeitig im oberen Tabellendrittel festsetzen. Aber nun müssen wir uns eben von Spiel zu Spiel neu motivieren und neu konzentrieren, jedes Spiel ist eben momentan ein echtes Endspiel für uns.
Im nächsten Heimspiel erwartet uns mit Frei Holz Eppelheim 1927 1 ein starker Gegner, wo wir wieder voll gefordert werden. Ein Sieg sollte zwar Pflicht sein, muss aber natürlich erst einmal erspielt werden.
Ergebnisse: Dieter Ockert 950, Christoph Wössner 940, Rainer Grüneberg 922, Gerd Wolfring 919, Thomas Speck 901, Marco Steinke 878
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2. Mannschaft
BG Nussloch 1 - SG Ettlingen 2 - 5691:5240
Die zweite Mannschaft musste am 7. Spieltag zum schweren Auswärtsspiel gegen Blau-Gelb Nussloch fahren. Es war uns vorher klar, dass wir dort keinerlei Siegchance haben würden, weshalb der Sportwart die 3. Mannschaft verstärkt hat und dafür zwei Spieler aus der dritten Mannschaft in die 2. Mannschaft gestellt hat.
Im Startpaar begannen auf unserer Seite Egon Weickenmeier und Nenad Elinger gegen Erik Schielicke und Torsten Mahl. Egon Weickenmier, in der 2. Mannschaft auf ungewohntem Terrain, begann mit 380 Kegel für seine Verhältnisse unterirdisch schlecht, fand aber mit 454 Kegel noch in sein Spiel zurück und musste sich am Ende mit 834 Kegel begnügen. Damit verlor er gegen Erik Schielicke mit 956 Kegel schon gleich 122 Kegel. Nenad Elinger, der stark begann, konnte das hohe Niveau nicht durchhalten und spielte am Ende mit 905 Kegel noch ein gutes Resultat. Damit hatte er gegen Torsten Mahl knapp gewonnen, da dieser auf 889 Kegel kam. Wie fast erwartet, übergab das Startpaar 106 Kegel an das Mittelpaar.
Im Mittelpaar spielten Ivan Lovakovic und Siegmund Kull gegen Ralf Morsch und Christian Paul. Ivan Lovakovic, der aus der 3. Mannschaft für dieses Spiel in die 2. Mannschaft kam, löste seine Aufgabe mit 839 Kegel gut, hätte aber sicherlich noch mehr spielen können, war aber sehr nervös, was sich gerade im Abräumen zeigte. Ralf Morsch spielte mit 899 Kegel befreit auf und machte 60 Kegel für Nussloch gut. Siegmund Kull, der mit 894 Kegel gut aufspielte, musste sich Christian Paul mit 981 Kegel beugen und gab weitere 87 Kegel ab, so dass sich der Rückstand nach dem Mittelpaar auf uneinholbare 253 Kegel summierte.
Das Schlusspaar Jörg Böckle und Marko Gasparac sollte gegen Thomas Olson und Andreas Mahl nun Schadenbegrenzung betreiben. Jörg Böckle begann gut, hatte aber ins Volle seine Probleme, die er jedesmal ins Abräumen aber wieder egalisierte. Er steigerte sich auf gute 909 Kegel, sollte damit aber gegen Thomas Olson 74 Kegel abgeben, da dieser auf starke 983 Kegel kam. Marko Gasparac, an diesem Tag völlig von der Rolle, spielte mit 859 Kegel weit unter seinem gewohnten Niveau und musste Andreas Mahl ziehen lassen, da dieser auf tolle 983 Kegel kam. Somit summierten sich die einzelnen Spielanteile auf einen Rückstand von 451 Kegel und zu einem Gesamtergebnis von 5691 Kegel zu 5240 Kegel zugunsten von BG Nussloch 1.
Dass dieses Spiel verloren ging, ist nicht weiter dramatisch, müssen wir uns doch vor allem auf unsere Heimspiele konzentrieren, um punkten zu können. Nun erwarten wir im nächsten Heimspiel den Stolzen Kranz Walldorf 2, eine zwar schwere, aber nicht unlösbare Aufgabe und wo es nun gilt, mannschaftliche Geschlossenheit zu zeigen.
Ergebnisse: Jörg Böckle 909, Nenad Elinger 905, Siegmund Kull 894, Marko Gasparac 859, Ivan Lovakovic 839, Egon Weickenmeier 834
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3. Mannschaft
SKC Königsbach 1 - SG Ettlingen 3 – 5364:5397
Unsere dritte Mannschaft musste zum Tabellennachbarn nach Königsbach fahren. Da der Sportwart hier eine Chance sah, zu punkten, verstärkte er die Mannschaft mit Spielern aus der zweiten Mannschaft.
Im Startpaar begannen Hans-Peter Bergholz und Wilfried Lauterbach gegen Michael Ruch und Joachim Kopp. Hans-Peter Bergholz kämpfte gegen Michael Ruch verbissen um jeden Kegel, musste aber am Ende mit 894 Kegel zu 905 Kegel 11 Kegel an den Gegner abgeben. Wilfried Lauterbach, der stark aufspielte, konnte gegen Joachim Kopp wichtige Kegel gutmachen, das direkte Duell endete 887 Kegel zu 867 Kegel zugunsten von Wilfried Lauterbach. Nach starkem Beginn konnte unser Startpaar 9 Kegel gutmachen und unserem Mittelpaar mit auf den Weg geben.
Im Mittelpaar spielten diesmal Klaus Kübel und Dumitru Mois gegen Rüdiger Strengfeld und Jürgen Wichert. Klaus Kübel, der im Abräumen mit den Tücken der Bahn schwer zu kämpfen hatte, spielte gegen Rüdger Strengfeld auf Augenhöhe. Beide Spieler kämpften verbissen um jeden Zentimeter und Rüdiger Strengfeld konnte diesmal mit 858 Kegel zu 846 Kegel das Duell für sich entscheiden. Auf den anderen beiden Bahnen spielte Dumitru Mois auf sehr hohem Niveau, das er ganz bis zum Ende durchhalten konnte und damit Jürgen Wichert keinen Raum ließ. Mit 925 Kegel zeigte er großen Kegelsport und konnte Jürgen Wichert, der keine ernsthafte Gegenwehr zeigte und mit 844 Kegel die Bahnen verließ, abfertigen. Damit gelang es uns, wichtige 69 Kegel gutzumachen und dem Schlusspaar mit 78 Kegel einen großen Vorsprung mitzugeben.
Das Schlusspaar Daniel Mackert und Christian Anderl bekam es mit Maximilian Scherer und Frank Andres zu tun. Unsere Spieler begannen stark, aber die Gastgeber hielten mehr als dagegen, was unseren Vorsprung deutlich schmelzen ließ. So wurde es gegen Schluß hin nochmals eng, aber unsere beiden Schlussspieler konnten den Sieg noch über die Ziellinie retten. Daniel Mackert spielte mit 922 Kegel stark, gab aber auf Maximilian Scherer 20 Kegel ab, da dieser auf 942 Kegel kam. Auch Christian Anderl büsste, trotz sehr guten 923 Kegel, weitere 25 KEgel ein, da Frank Andres 948 Kegel erzielte. Letztendlich reichte es aber, um mit 5397 Kegel und einer starken Leistung die Punkte aus Königsbach zu entführen, da der SKC Königsbach am Ende mit 5364 Kegel noch das Nachsehen hatte, trotz eines äußerst starken Schlussspurts.
Somit konnten wir mit 2 Pluspunkten unsere Tabellensituation weiter ausbauen und können nun mit einem starken Selbstbewußtsein das nächste Heimspiel gegen SKC Fortuna/Fidelitas Karlsruhe bestreiten.
Ergebnisse: Dumitru Mois 925, Christian Anderl 923, Daniel Mackert 922, Hans-Peter Bergholz 894, Wilfried Lauterbach 887, Klaus Kübel 846
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4. Mannschaft
SKC Croatia Karlsruhe 2 - SG Ettlingen 4 – 2611:2410
Unsere vierte Mannschaft musste nach Karlsruhe zum SKC Croatia Karlsruhe 2 reisen. Wir wussten um die Heimstärke von SKC Croatia Karlsruhe 2, stand doch bisher ein Heimschnitt jenseits der 2600 Kegel zu Buche.
Im Startpaar begannen Rüdiger Thielscher und Siegfried Penski gegen Anto Mistrafovic und Mijo Mistrafovic. Rüdiger Thielscher mühte sich mit den schnellen Bahnen, kam jedoch nicht so zurecht und kam am Ende nur auf 382 Kegel. Damit musste er auf Anto Mistrafovic 48 Kegel abgeben. Siegfried Penski hingegen fand sofort in sein Spiel und erzielte mit 433 Kegel ein tolles Ergebnis. Damit machte er gegen Mijo Mistrafovic mit 406 Kegel wieder Boden gut. Somit übergaben unsere beiden Spieler einen Rückstand von 21 Kegel an das Mittelpaar.
Unser Mittelpaar mit Pascal Ochs und Mijo Damjanovic spielte gegen Mihalj Horvath und Ludwig Riemer. Pascal Ochs löste seine Aufgabe gut, spielte 417 Kegel, musste aber Mihlj Horvath mit 450 Kegel ziehen lassen. Mijo Damjanovic stand gegen Ludwig Riemer auf verlorenem Posten, erzielte mit 383 Kegel kein gutes Ergebnis und gab alleine 90 Kegel auf Ludwig Riemer ab, der begeisternde 473 Kegel auf die Bahnen legte. Damit lagen wir nach dem Mittelpaar fast aussichtlose 144 Kegel zurück.
Unser Schlusspaar mit Hans Dingeldein und Hans-Peter Wössner versuchte nun, gegen Zeljko Klasan und Milan Vucko das Debakel noch in Grenzen zu halten und spielte eine Zeitlang gut mit, bevor sich der Gastgeber gegen Schluss doch noch weiter absetzen konnte. Hans Dingeldein kam aufgrund seiner vielen Fehlwürfe nur auf 383 Kegel und konnte damit Zeljko Klasan nicht folgen, der auf 405 Kegel kam. Hans-Peter Wössner, der 412 Kegel zu Fall brachte, musste letztendlich Milan Vucko, der 447 Kegel erzielte, den Vortritt überlassen. Somit endete dieses ungleiche Spiel mit 2611 Kegel zu 2411 Kegel zugunsten von Croatia Karlsruhe, die damit ihren Heimvorteil ausnutzten und uns mehr als 200 Kegel geschlagen nach Hause schickten.
Im nächsten Heimspiel lauert nun mit SKC Jöhlingen 2 ein Gegner, den wir zuhause schalgen können, wenn aller Spieler zu ihrer gewohnten Normalform finden.
Ergebnisse: Siegfried Penski 433, Pascal Ochs 417, Hans-Peter Wössner 412, Mijo Damjanovic 383, Hans Dingeldein 383, Rüdiger Thielscher 382
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