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21.01.2012: Bericht zum 12. Spieltag 2011/2012
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Bericht zum 12. Spieltag 2011/2012
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1. Mannschaft
KSC Frammersbach 1 - SG Ettlingen 1 - 5507:5566
Am 12. Spieltag stand die lange Reise ins weitentfernte Frammersbach an. Wir wussten um die Schwere des Spiels, hatte doch Frammersbach im letzten Heimspiel am 11. Spieltag mit 5745 Kegel ein überragendes Ergebnis gezeigt. Nur eine konzentrierte und weitgehend geschlossene Mannschaftsleistung konnte uns in Frammersbach die Möglichkeit eröffnnen, die Punkte von dort zu entführen. Also machten wir uns am Samstag früh um 09:00 Uhr auf, in den schönen Spessart zu fahren, wo wir nach zwischenzeitlichem Schneeeinbruch gegen 12:00 Uhr doch noch gut ankamen.
Um 13:00 Uhr begann das Spiel mit der Eröffnung durch den Schiedsrichter und wir schickten Gerd Wolfring und Marco Steinke auf die Bahnen. Frammersbach stellte mit Gabriel Peter ihren besten Spieler auf, dem Felix Imhof zur Seite stand. Unsere Spieler begannen stark und konnte gleich mit über 500 Kegel auf der ersten Bahn einen Paukenschlag setzen, was uns gleich über 50 Kegel Führung einbrachte. Doch die Frammersbacher Spieler ließen sich davon nicht beeindrucken und kamen im Lauf des Spiels wieder an unsere Spieler heran. Erst auf der letzten Bahn konnte ein kleiner Abstand gewahrt werden. Gerd Wolfring hatte mit 962 Kegel seinen Gegner Gabriel Peter mit 951 Kegel im Griff und nahm ihm 11 Kegel ab. Marco Steinke, der mit über 260 Kegel begann und immer mehr abbaute, musste sich am Ende mit 924 Kegel begnügen, konnte damit aber seinem Nebenmann Felix Imhof noch 22 Kegel abluchsen, da dieser am Ende seiner Spielserie nur auf 902 Kegel kam. Somit lagen wir nach dem Mittelpaar mit 33 Kegel in Front. Es zeigte sich auch, dass die Bahnen an diesem Tag nicht sehr fallträchtig waren und wir um jeden Kegel kämpfen mussten.
Im Mittelpaar spielten Thomas Speck und Marko Gasparac gegen Stefan Stehle und Kevin Laubach. Thomas Speck fang gut in sein Spiel und wechselte mit 488 Kegel zur Halbzeit. Stefan Stehle blieb ihm aber auf den Fersen, so dass es hier eng blieb. Marko Gasparac tat sich schwer, fand nich so recht in sein Spiel und da Kevin Laubach dies ausnutzte, entschloss man sich, ab der 143. Kugel Dieter Ockert für Marko Gasparac einzusetzen, was sich im Nachhinein als Glücksfall herausstellte, da die Frammersbacher Spieler mit dieser Auswechslung nicht so recht zurechtkamen. Auf der vierten Bahn konnten unsere Spieler das Ruder herumreißen, nachdem es zwischenzeitlich sehr eng wurde und wir nur noch wenige Kegel führten. Thomas Speck kämpfte sich am Ende noch auf 951 Kegel und konnte damit Stefan Stehle, der sein Spiel mit 904 Kegel abschloss, wichtige Kegel abnehmen. Die Kombination Gasparac/Ockert hatte zwar mit 873 Kegel gegen Kevin Laubach das Nachsehen, da dieser auf genau 900 Kegel kam. Trotzdem konnten wir dem Schlusspaar einen Vorsprung von 53 Kegel mit auf den Weg geben.
Christoph Wössner und Rainer Grüneberg sollten nun gegen Thomas Buchner und Ronald Kirsch das Spiel für uns siegreich gestalten. Rainer Grüneberg erwisvchte gleich einen super Start und konnte mit 505 Kegel nach der Halbzeit wechseln. Christoph Wössner konnte diesem Start nicht folgen und war mit der Bahn überfordert. Nach 100 Wurf hatte sich unser Vorsprung nahezu halbiert und die Gäste bleiben gut mit im Spiel. Unser Spieler spielten die letzte Halbzeit clever und wehrten jeden Angriff der Frammersbacher erfolgreich ab. Christoph Wössner steigerte sich am Ende seines Durchgangs noch auf 885 Kegel, sein Gegner Thomas Buchner bleib mit 890 Kegel weit unter seinen Möglichkeiten. Rainer Grüneberg erspielte sich nach furiosem Start mit 971 Kegel die Tagesbestleistung und war der Garant für den so überaus wichtigen Sieg mit 5566 Kegel zu 5507 Kegel. Ronald Kirsch erzielte am Ende seines Durchgangs starke 960 Kegel.
Insgesamt gab den Ausschlag, dass wir mit nur 10 Fehlüwrfen 17 Fehlwürfe weniger als der Gegner erzielten und im Volle und Abräumen knapp gewinnen konnten. Die Frammersbacher Spieler steckten nie auf und die Zuschauer peitschten ihre Mannschaft immer wieder nach vorne, weswegen der Sieg an diesem Tag auch verdient an uns ging, da wir uns nie anstecken ließen und unser Spiel machen konnten.
Nach dem Spiel saßen wir noch eine ganze Weile mit den duften Sportkameraden aus Frammersbach zusammen und aßen noch eine Kleinigkeit. Gegen 19:45 Uhr machten wir uns dann auf den Rückweg ins Badische, wo wir dann gegen 22:30 Uhr wieder ankamen, womit ein langer, aber erfolgreicher Tag zu Ende ging.
Am 13. Spieltag erwarten wir zuhause nun den Tabellenführer TSV Niederstotzingen, was sicherlich ein weiteres schweres Spiel erwarten lässt.
Ergebnisse: Rainer Grüneberg 971, Gerd Wolfring 962, Thomas Speck 951, Marco Steinke 924, Christoph Wössner 885, Marko Gasparac/Dieter Ockert 873
-> Spielbericht
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Bilder zum 12. Spieltag 2011/2012
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2. Mannschaft
RW Sandhausen 2 - SG Ettlingen 2 - 5704:5113
Wir mussten am 12. Spieltag zu KC RW Sandhausen 2 fahren und wussten, dass die Sandhausener einen Heimschnitt von 5615 Kegel hatten, es also für uns von vorneherein unmöglich war, dort einen Sieg einzufahren. Aus diesem Grund hatte der Sportwart die Mannschaft nicht in der stärksten Besetzung losgeschickt.
Im Starttrio spielten auf unserer Seite Christian Anderl, Siegmund Kull und Klaus Kübel. Sie bekamen es mit Michael Wacker, Mike Heckmann und Joachim Künzie zu tun. Wie nicht anders zu erwarten, legten die Sandhäusener Spieler gleich fulminant los und spielten unsere Spieler in Grund und Boden. Schon nach 100 Wurf lagen wir schon soweit zurück, dass ein Sieg schon in unerreichbare Weite rückte. Am Ende des Starttrios musste Christian Anderl mit für ihn schlechten 822 Kegel gleich 81 Kegel auf Michael Wacker abgeben, da dieser auf 903 Kegel kam. Siegmund Kull erreichte nach tollem Kampf 904 Kegel, musste aber gegen Mike Heckmann die Segel streichen, da dieser 981 Kegel erzielte. Noch schlimmer erwischte es Klaus Kübel, dessen 838 Kegel im Neunerhagel von Joachim Künzie untergingen, der am Ende 988 Kegel von der Platte fegte. Somit lagen wir vor dem Schlusstrio mit 308 Kegel zurück, was schon den Sieg für Sandhausen bedeutete.
Unser Schlusstrio mit Uwe Winkler, Marco Lutz und Jörg Böckle musste gegen Ivica Kudelic, Jens Auer und Sven Wacker antreten. Auch hier ging das muntere Neunerspielen bei Sandhausen weiter, während auf unserer Seite nur Resignation zu sehen war. Wir wussten uns einfach nicht zu helfen. Uwe Winkler musste mit 846 Kegel gegenüber 952 Kegel von Ivica Kudelic die Segel streichen und gab 106 Kegel ab. Marco Lutz gegen Jens Auer, auch dies ein ungleiches Duell. Marco Lutz konnte mit 826 Kegel Jens Auer nie gefährlich werden, denn dieser konterte mit 960 Kegel. Jörg Böckle wusste mit 877 Kegel zu gefallen, musste aber Sven Wacker den Vortritt lassen, da dieser auf 920 Kegel kam. Weitere 283 Kegel kamen nun zu unserem Konto dazu, das sich am Ende auf 591 Kegel Differenz summierte.
Mit einem Ergebnis von 5704 Kegel zu 5113 Kegel wurden wir in Sandhausen vorgeführt und deklassiert und geschlagen nach Hause geschickt. Dies war eine keglerische Lehrstunde, mehr braucht man zu dem Spiel auch nicht mehr sagen, Sandhausen war an diesem Tag garantiert 4 Nummern zu groß für uns.
Nun erwarten wir zuhause den Tabellenletzten Adler Neckargemünd. Hierauf sollten wir uns nun konzentrieren und das Spiel in Sandhausen damit zu den Akten legen.
Ergebnisse: Siegmund Kull 904, Jörg Böckle 877, Uwe Winkler 846, Klaus Kübel 838, Marco Lutz 826, Christian Anderl 822
-> Spielbericht
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3. Mannschaft
Fidelio 49 Karlsruhe 2 - SG Ettlingen 3 - 5198:5330
Unsere dritte Mannschaft musste am 12. Spieltag zur SKC Fidelio 49 Karlsruhe 2 nach Karlsruhe reisen. Da wir wussten, dass wir dort Siegchancen hatten, hatte der Sportwart die dritte Mannschaft mit Spielern aus der zweiten Mannschaft verstärkt, in der Hoffnung, dass wir damit insgesamt stärker spielen können und den Sieg mit nach Ettlingen nehmen würden.
Im Startpaar begannen Hans-Peter Bergholz und Nenad Elinger gegen Thomas Wroblewski und Heinz-Peter Kafka. Hans-Peter Bergholz fand sofort zu seinem Spiel und hielt Thomas Wroblewski stets auf Distanz und konnte am Ende mit 908 Kegel zu 853 Kegel einen komfortablen Vorsprung herausarbeiten. Nenad Elinger spielte gleich von Beginn an auf sehr hohem Niveau, wie wir es uns erhofft hatten und ließ seinem Gegner nie den Hauch einer Chance. Mit 943 Kegel zu 866 Kegel konnte er wichtige Kegel für uns gutmachen. Somit hatten wir nach dem Startpaar einen komfortablen Vorsprung von 132 Kegel und unsere Taktik schien aufzugehen. Was würde das Mittelpaar nun machen ?
Egon Weickenmeier und Dumitru Mois spielten gegen Thomas Lentz und Erich Buschbacher. Egon Weickenmeier bekam es mit Thomas Lentz zu tun und konnte mit 873 Kegel gut aufspielen, musste aber gegen Thomas Lentz 42 Kegel abgeben, da dieser 915 Kegel erzielte. Dumitru Mois kam an diesem Tag nicht so mit den Bahnen zurecht und erzielte nur 847 Kegel. Da sein Gegenspieler ausgewechselt wurde und mit seinem Partner zusammen nur 845 Kegel erzielte, konnte er noch 2 Kegel gutmachen. Insgesamt verringerte sich unser Vorsprung nun auf 92 Kegel, was immer noch gut aussah.
Im Schlusspaar konnten wir mit Wilfried Lauterbach und Markus Lauinger zwei erfahrene Spieler aufbieten, die es mit André Berger und Michael Mengel zu tun bekamen. Wilfried Lauterbach konnte mit 860 Kegel gegen André Berger 2 Kegel gutmachen, da dieser nur 858 Kegel erzielte. Markus Lauinger konnte also 93 Kegel zum Sieg abgeben. Mit 899 Kegel löste er seine Aufgabe aber hervorragend und nahm seinem Gegner noch 38 Kegel ab.
Somit ging das Spiel am Ende mit 5198 Kegel zu 5330 Kegel eindeutig zu unseren Gunsten aus. Mit diesem wichtigen Sieg stehen wir in der Tabelle hervorragend da und können uns nun darauf konzentrieren, den Tabellenplatz zu halten. Wichtig wäre es in den nächsten Spielen zu punkten, damit wir vorzeitig den Abstieg aus dem Kopf bekommen. Mit einem Sieg im nächsten Spiel gegen SG FV Leopoldshafen/FC Friedrichstal sollten wir endgültig die Abstiegssorgen beiseitelegen können.
Ergebnisse: Nenad Elinger 943, Hans-Peter Bergholz 908, Markus Lauinger 899, Egon Weickenmeier 873, Wilfried Lauterbach 860, Dumitru Mois 847
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4. Mannschaft
SC Pforzheim 2 - SG Ettlingen 4 - 2475:2196
Die vierte Mannschaft musste ins Würmtal zum SC Pforzheim 2 fahren. Auf der dortigen 2-Bahnen Anlage war ein Sieg nur schwer möglich, das wussten unsere Spieler. Trotzdem waren sie zuversichtlich, dass wir eine gute Chance haben würden.
Auf unsere Seite begann Bozo Putnik mit seinem Spiel. Er spielte gegen Claus Böhm. Mit 378 Kegel zu 407 Kegel hatte er gegen seinen Gegner kaum eine Chance. Mijo Damjanovic, der gegen Kurt Borgwardt spielte, wollte es nun besser machen, aber auch er kam nicht über 375 Kegel hinaus und gab weitere 3 Kegel ab, da sein Gegner 405 Kegel erzielte. Hans Dingeldein bekam es mit Matej Mogus auf Seiten der Pforzheimer zu tun. Mit 363 Kegel blieb unser Spieler weit unter seinen Möglichkeiten. Matej Mogus erzielte 442 Kegel, so dass wir zur Halbzeit mit 138 Kegel zurücklagen. Nun wurde selbst den größten Optimisten klar, dass dies ein schweres Spiel werden würde und wir nur noch sehr schwer eine Siegchance haben würden.
Hans-Peter Wössner versuchte gegen Mato Stipcevic groß aufzuspielen und KEgel zurückzuholen, was mit 362 Kegel zu 410 Kegel nicht gelang, denn unser Rückstand stieg auf 186 Kegel an. Damit war das Spiel verloren, denn jeder unser beider Schlussspieler musste knapp 100 Kegel gutmachen. Julian Richter spielte mit 364 Kegel nicht besonders schlecht, gab aber weitere Kegel ab, da sein Gegner Hans Watermann auf 390 Kegel kam. Auch Pascal Ochs kam als Schlussspieler nicht über 354 Kegel hinaus und gab gegen Gojko Babac nochmals 67 Kegel ab, da dieser 421 Kegel erzielte.
Mit 2196 Kegel zu 2475 Kegel verkauften wir uns leider weit unter Wert. Wenn der beste Spieler nur 378 Kegel erzielt, kann man so ein Spiel leider nicht gewinnen. Nun sollten wir uns auf unser nächstes Heimspiel konzentrieren, wo wir nun gegen KC 84 Eisingen versuchen müssen, höhere Ergebnisse zu erzielen.
Ergebnisse: Bozo Putnik 378, Mijo Damjanovic 375, Julian Richter 364, Hans Dingeldein 363, Hans-Peter Wössner 362, Pascal Ochs 354
-> Spielbericht
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(C) 2012 - SG Ettlingen |
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